STRESS UND BURNOUT

Wir leben in einer Zeit von Erwartungen, Leistungsanforderungen und Schnelllebigkeit.
Wie Eckhard Tolle einmal während seiner Liveauftritte bemerkte: „Wir sind gedanklich immer auf dem Weg zum nächsten Moment“.

Yingyang Unser Leben spielt sich oft nicht in der Gegenwart ab, da wir gedanklich meist schon mit der Zukunft beschäftigt sind. Gehetzt von den Gedanken an das Nächste, sind die Erwartungen und der Leistungsdruck, die Wegbereiter für Stress und dem Gefühl der inneren Unruhe.
Das Leben rast an uns vorbei, sodass wir es selten wirklich genießen.

Wie weit wir uns in einer Spirale aus Stress befinden, wird uns oft erst klar, wenn sich die Auswirkungen durch körperliche Symptome oder Erkrankungen zeigen. Erst dann werden wir aufmerksam und beginnen die Anspannungen bewusster wahrzunehmen. Innerhalb einer Beratungsstunde lässt sich durch spezifische Testbögen verschiedener Stresswissenschaftler und mittels Kinesiologietest herausfinden, ob ein Mensch durch Stress belastet ist, welche Lebensbereiche dafür verantwortlich sind und in wie weit körperliche Beschwerden darauf wurzeln.
Das nachfolgende Schema bietet Ihnen dabei schon einmal einen Hinweis.
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Progressive_muskelentspannung In den ersten vier Stadien, vom „Sich beweisen wollen“, bis zum „Verdrängen der eigenen Bedürfnisse“, ist ein Mensch meist noch allein in der Lage zu bemerken, wo er im Stress ist. Dabei kann er oft schon selbst erkennen, was gerade in seinem Leben geschieht und somit Lösungen für Veränderungen herbeiführen, um sich von zu viel Stress zu entlasten. Ab Stufe fünf, „Umdeutung von Werten“, beginnt sich die Wahrnehmung eines Menschen soweit zu verändern, dass meist nur noch das Umfeld (Nachbarn, Kollegen, Partner..) das Ausmass seines Stresses wirklich „sieht“.

Erste Anzeichen für Menschen innerhalb dieser Stufe sind: Reizbarkeit, Schlafstörungen, gedrückte Stimmung, Verleugnung. Weitere Symptome werden weiter unten beschrieben.

Was ist Stress?

Laut Gesundheitsbericht des BUNDES vom 04.09.15: Stress wird definiert als ein Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt. Der Begriff wurde 1936 von H. Selye geprägt, der zwischen Eustress, als einer notwendigen und positiv erlebten Aktivierung des Organismus, und Distress, als belastend und schädlich wirkender Reaktion auf ein Übermaß an Anforderungen unterschied.

Allgemein wird der Stress-Begriff heute im letzteren Sinne benutzt. STRESS kann also auf zweierlei Arten in uns wirken. Als Eustress wirkt er anregend und motivierend und als Distress kann er sich nach einer gewissen Zeit auf die körperliche Gesundheit auswirken. Es kommt zu Veränderungen auf der zellulären Ebene.

Was passiert im Körper bei Stress?

Stress führt unter anderem zu einer erhöhten Adrenalinausschüttung. Adrenalin wir im Alltag ganz normal durch Aktivitäten ausgeschüttet, wenn wir in Bewegung sind. Dabei entstehen die sogennanten „freien Radikale“. Progressive_muskelentspannung Diese radikalen Sauerstoffmoleküle werden durch gesunde Ernährung mit genügend Antioxidantien und durch ausreichend Ruhe und Erholung wieder abgebaut. In Ruhezeiten können sich also die freien Radikale wieder abbauen. Dies bedeutet den IDEALzustand.

Was geschieht bei länger andauerndem Stress?

Ohne ausreichende Erholung kommt es zu einem Überschuss an freien Radikalen, die der Körper nicht mehr ausreichend ausscheiden kann. Auf Dauer führt dies auf körperlicher Ebene zu einem erhöhten Blutdruck, einem Anstieg der Entzündungswerte, sowie langfristig zum Abbau von Proteinen u.a. aus der Muskulatur.

Hinzu kommen körperliche und psychische Faktoren, wie Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Reizbarkeit, Verspannungen und Gedankenkreisen (Grübeln), sodass wir kaum noch zur Ruhe kommen. Danach beginnt sich der Mensch immer weiter im Zyklus der Spirale zu bewegen, bis er vielleicht zuletzt im Burnout landet.

Typische Symptome, aus der ICD 10 für depressives Erschöpfungssyndrom (heute als Burnout bezeichnet) sind:
- gedrückte Stimmung
- Interessenverlust
- Freudlosigkeit
- Verminderung des Antriebs.
Andere häufige Symptome: verringerte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Schuldgefühle und Gefühl von Wertlosigkeit, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen, Schlafstörungen, verminderter Appetit.

Der Zustand kann durch zusätzliche Symptome überdeckt sein. Wie zum Beispiel ungewöhnliche Reizbarkeit, exzessiver Alkoholkonsum, histrionisches Verhalten, phobische und zwanghafte Handlungen und hypochondrische Grübeleien.
Der Entwicklung eines Burnout wird meist ein schleichender Beginn nachgesagt, mit jahrelangem quälenden Verlauf, bis zum tatsächlichen völligem Ausgebrannt sein.

Balance Es ist sinnvoll vorher aus diesem Kreislauf auszusteigen. Und es ist möglich, wenn der Mensch genügend Kraft findet die notwendigen Veränderungen einzuleiten.

NÄHERE Informationen gebe ich gerne in einem telefonischen Vorgespräch.